dass die USA militärisch stärker ist als Dtld. weißt du aber nur, weil es in der Beziehung keine Geheimhaltung gibt und weil Dtld. auch gar nicht die Absicht verfolgt, gleichwertig stark zu den USA zu sein. Was anderes war es z.B. zu Zeiten des Kalten Krieges. Da wusste niemand so ganz genau, wer eigentlich mehr Atomwaffen besitzt. Es wurde allerdings angenommen, dass die UdSSR mehr Panzer hatte als die USA, weil die eben per U-2 Aufklärungsflugzeug sichtbar waren. Alles aber Dinge, die nur aus spionagetechnischen Gründen sichtbar waren, die Info kam nicht aus dem Erdkundeatlas

. Von daher denke ich darf man die unsrige heutige Friedens- und Kooperations-geprägte Situation nicht mit dem Erstkontakt verschiedener Spezies im All vergleichen. Bei Koops kriegt man die Information über den Bündnispartner sehr wohl geschenkt, allerdings auch nur dann.
Im allgemeinen sind im All auch viel größere Distanzen zwischen den einzelnen Rassen, was mich zum nächsten Punkt weiter unten bringt. Deshalb kosten auf jeden Fall allgemeine Information im Geheimdienstmenü auch entsprechend Spionagedepot-Punkte. Es soll einem ja nicht zu einfach gemacht werden. Wär ja blöd, wenn man verdeckt eine Invasionsflotte irgendwo im Hinterland außerhalb der Scanreichweite der Gegner aufbaut und die Gegner bekommen die Info über meine Militäraufrüstung praktisch geschenkt. Nene, das wollen wer net

. Wie's in Imperialismus 2 geregelt ist, weiß ich nicht, kenne nur ansatzweise den ersten Teil. Aber wie gesagt, wir sind hier dimensionsmäßig etwas über die Planetendimensionen hinaus und auch ganz generell wollen wir wenn möglich unsere eigenen Regeln im Spiel haben und nicht die aus anderen nehmen, zumindest nicht, wenn es sich noch halbwegs vernünftig vermeiden lässt.
Der Feind kommt grade angeflogen bedeutet nicht, dass er in nullkommanix da ist, sonst könnte er ja theoretisch bis ans andere Ende der Galaxiekarte fliegen in einer Zwischenrunde. Das bedeutet, dass eine bereits anwesende Flotte mindestens 1/4 der üblichen Zwischenrundenzeit frei verfügbar hat und ungestört bomben kann (1/4 als Minimalwert kommt daher, dass dieser Wert höchstens von einem benachbarten feindlichen Speed 4 Schiff erreicht werden kann, d.h. nach 1/4 der Zwischenrunde ist dieses Schiff im Sektor angekommen und kann eingreifen. Nun muss man aber meist noch auf die mitfliegenden, langsameren Schiffe warten und die großen haben meist nur Speed 1, d.h. so eine Angreiferflotte kann ungestört eine ganze/halbe/drittel/viertel Zwischenrunde lang bomben (solche Zwischenrunden dauern Wochen und Monate!) und erst danach trifft die Verteidigungsflotte ein und es kommt zum relativ kurzen Gefecht (die dauern ja meist nur Minuten oder Stunden). Von daher find ich diese Lösung besser. Du kannst es ja auch so sehen, wenn du selber angreifst, hast du auch 1 Runde immer freies Bombardement, wenn du es geschafft hast vorher in den entsprechenden unverteidigten oder nur mangelhaft verteidigten Sektor einzufliegen, d.h. die anwesende Verteidigungsflotte zu schlagen (im übrigen auch die in der gleichen Runde noch einfliegenden Verteidigungsschiffe -> gute Scanstärken extrem wichtig für rechtzeitiges Reagieren) und dich dort erstmal festzusetzen.
Systembombardements muss man sich wie mittelalterliche Städtebelagerungen vorstellen. Rein von der Logik her würde man ja vermuten, dass die bombardierende Flotte eigentlich nur ein paar Atombomben abwerfen muss (Photonentorpedos sind sogar noch um ein vielfaches stärker als z.B. die Nukleartorpedos=Atomanfangswaffen der Rotharianer) und schon ist da unten Ruhe und Frieden. Dem ist nicht so. Logisch erklären kann man das wie folgt: Im Zuge der Kontinuumantriebsentwicklung musste man hohe energiereiche Gammastrahlen divertieren, d.h. einen Absorber oder Deflektor entwickeln, der entstehende hochenergetische Strahlung, die irgendwie über die mehrdimensionale Stringkopplung entsteht, erfolgreich am Schiff vorbeilenkt. Genau dieselbe Technik (praktisch auch der ganz normale Deflektorschild) wird nun verwendet um unfokussierte Radioaktivität zeitnah zu "vernichten", d.h. eine Atombombe hat nur seine unmittelbare Destruktionszone als Gefährdungsbereich, darüberhinausgehende Strahlung wird absorbiert und beispielsweise in den Erdkern gelenkt und dort festgehalten oder auch ins All abgegeben, wie man will. Das bedeutet immer noch großes Zerstörungspotential. Nun gibts aber folgendes Problem: Schiffe im Orbit können nicht landen. D.h. ihre Torpedos müssen die komplette Atmosphäre durchqueren. Natürlich gibt es hochentwickelte Hitzeschilde und auch Zielerfassungsstreuer für die kleinen Torpedos sowie einige Torpedoattrappen als Kugelfang, allerdings halten auch die nicht jedem Anflugwinkel und jeder Anflugsgeschwindigkeit stand, d.h. die Torpedos können nur in einem bestimmten Winkelbereich und mit einer bestimmten Maximalgeschwindigkeit abgefeuert werden (daher gibt es auch spezielle Assaultschiffe, die im Prinzip nur etwas tiefer in die Atmosphäre eindringen können und somit ihre Torpedos schneller ans Ziel bringen).
Die Geschwindigkeit ist essentiell dabei, denn ein "Star Wars-Programm" à la Raketenschild gibts natürlich auch in Zukunft und je länger der Torpedo in der Luft segelt quasi, desto wahrscheinlich ist ein Flakabschuss. Laserbänke versuchen natürlich, die Flakstellungen am Boden präzise zu eliminieren, aber das gelingt bei diesen Tunnelnetzwerkvernetzten fahrbaren Batterien nicht wirklich immer. Die Laserbänke an sich, die ja kein Segeln nötig haben, sondern durch die Atmosphäre gerade durchschneiden, machen allerdings sehr wenig Schaden und sind nur punktuell zum Ausschalten gewisser Einzelgebäude nützlich oder zum Legen von Waldbränden, aber die fordern nicht wirklich viele Opfer unter der Zivilbevölkerung. Im Zuge der Bombardierungsgefahr werden auch auf Planeten die wichtigen Spezial- und Arbeitsgebäude nicht mehr an der schutzlosen Oberfläche gebaut, sondern weit untertage, wodurch man schon längere Zeit einen gewissen Punkt an der Oberfläche malträtieren muss, damit so ein Untertagebau auch mal unwiderruflich einstürzt und die Gebäude darin vernichtet. Von daher sind monatelange Bombardements ohne komplette Auslöschung allen Lebens gerechtfertigt.
Was Bio- und chemische Waffen angeht, so gelten bei letzterem wirkungsvolle Antimaßnahmen wie Ganzkörperschutzanzug (drückt die Moral natürlich, wenn man das Tag und Nacht tragen muss) und Untertage-/Bunkerluftfilteranlagen, die solche Stoffe einfach nicht durchlassen. Bei Bombardements muss die Bevölkerung sowieso über quer über die Stadt verteilte "U-Bahn-Zugänge" in Untertagenetzwerke verschwinden, die allerdings nicht dasselbe wie echte baubare Bunkeranlagen sind, die nur vom Militär genutzt werden. Die Dinger sind aber immer vorhanden für die Zivilbevölkerung. Nun könnte man sich noch ein einfaches "Runterbeamen" des Torpedos durch die Atmosphäre vorstellen, aber da setz ich eine Schranke indem ich sage, dass die Energiematrix eines Torpedos im Vergleich zu einem Menschen oder einer einfachen Holzkiste zu stark fluktuierend ist, d.h. beim Entmaterialisieren kommen sich die explosiven Teilchen als Welle zu nahe und wechselwirken miteinander, sprich der Torpedo detoniert, was beim Menschen nicht passieren kann, da keine explosive materielle Grundlage in ihm steckt und kurzzeitiges Überlappen der Wellenfunktionen verschiedenster Atome im Körper nichts ausmacht.
Die allgemeine Flottenstärke anzuzeigen ist geplant. Im Prinzip schon durchführbar, das siehst du im Shipeditor, wo du dir für jede Schiffsklasse die passenden Kampfstats per Button unten rechts ausrechnen lassen kannst. Das muss dann nur noch in-game automatisch geschehen.